You are currently browsing the tag archive for the ‘E-Werk Erlangen’ tag.

Vom 11. bis zum 17. März 2010 zeigt das E-Werk Kulturzentrum Erlangen in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Institut Erlangen Robert Lepages bislang letzten Film “Die andere Seite des Mondes” (La face cachée de la lune) aus dem Jahr 2003. Robert Lepage führte bei diesem Film nicht nur Regie sondern übernahm auch eine Doppelrolle. Er spielt zwei ungleiche Brüder, die nach dem Tod der Mutter wieder in Kontakt miteinander kommen: Philippe, der introvertierte, träumerische Philosoph mit Fantasie – und André, der extrovertierte Pragmatiker, der mit beiden Beinen auf der Erde steht. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Robert Lepage und ist eine faszinierende Mischung aus realistischem Drama und absurd-fantastischer Komik. “Die andere Seite des Mondes” war 2004 Kanadas offizieller Kandidat zur Nominierung für den Oscar als “Bester nicht-englischsprachiger Film”, wurde dann aber leider letztendlich nicht berücksichtigt. Einer der besten Filme aller Zeiten aus Québec, den man unbedingt gesehen haben sollte! Die Vorstellungstermine im E-Werk-Kino:

Donnerstag, 11. März 2010, 19:30 Uhr

Freitag, 12. März 2010, 20 Uhr

Sonntag, 14. März 2010, 18 Uhr

Dienstag, 16. März 2010, 21 Uhr

Mittwoch, 17. März 2010, 19.30 Uhr

Trailer am Ende dieses Artikels.

——

From March 11th to 17th, the E-Werk Kulturzentrum Erlangen will show in cooperation with the German-French Institute Erlangen Robert Lepage’s last film so far, “The Far Side of the Moon” (La face cachée de la lune) from 2003. Robert Lepage did not only direct this film but also starred in a double role playing two unlikely brothers who get back in touch after the death of their mother: Philippe, the introverted, dreamy philosopher and André, the extroverted pragmatic who’s very down to earth. The film is based on Lepage’s stage play by the same name and it is a fascinating mixture of realistic drama and absurd-phantastical comic relief. “The Far Side of the Moon” was Canada’s official contender for the 2004 “Best Foreign Language Film” Oscar but didn’t get the nomination after all. However, it is one of the best films ever to come out of Québec and a must-see! The screening dates and times are:

Thursday, March 11th @ 7.30 pm

Friday, March 12th @ 8pm

Sunday, March 14th @ 6pm

Tuesday, March 16th @ 9 pm

Wednesday, March 17th @ 7.30 pm

Advertisements

LeoloKinoQuébec ist zwar im Web und damit gewissermaßen auf der ganzen Welt zu Hause, allerdings befindet sich die nicht-virtuelle Heimat dieses Blogs im mittelfränkischen Erlangen. Deshalb möchte ich besonders gerne darauf hinweisen, dass am kommenden Donnerstag, 23. Juli 2009, um 22:00 Uhr ein großes Meisterwerk der Québecker Filmgeschichte beim Open Air-Kino im Erlanger Kulturzentrum E-Werk zu sehen sein wird, Jean-Claude Lauzons “Léolo”.

Diese im wahrsten Sinne des Wortes “fantastische” Tragi-Komödie handelt von kleinen Léo, der zwar im Montréaler Stadtteil Mile-End aufwächst, den aber eine ständige Sehnsucht nach Italien umtreibt. Er glaubt fest daran, dass er der Nachkomme einer mit Sperma kontaminierten italienischen Tomate sei und besteht deshalb auch darauf, Léolo genannt zu werden, obwohl er eigentlich nur Léo heißt. Wer nun glaubt, Léolo habe nicht alle Tassen im Schrank, der kennt den Rest seiner schrecklich netten Familie noch nicht …

Angesichts der Qualität dieses wunderbar bizarren und charmanten Films scheint es um so tragischer, dass der Regisseur Jean-Claude Lauzon bereits wenige Jahre später im Alter von nur 43 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam und neben “Léolo” nur zwei andere Spielfilme hinterließ. Ich werde die Gelegenheit hier jetzt jedenfalls dazu nutzen, den Film doch noch in meiner Bestenliste aufzunehmen …

Leider wird der Film in der deutschen Synchronfassung gezeigt.

QuébecFlagge.svg
Treten Sie der Facebook-Gruppe von KinoQuébec bei! +++ Veuillez joindre le groupe KinoQuébec sur Facebook! +++ Join the KinoQuébec Facebook group!

Categories

Advertisements